Die goldene Regel der Berufsbekleidung - Weniger ist mehr

Blaumann, Kittel oder Uniform – in manchen Berufen ist der Griff am Morgen in den Schrank immer derselbe und demzufolge sehr unkompliziert. So beneidenswert einfach fällt die Kleiderwahl allerdings nicht in allen Berufen aus. Und so müssen die meisten unter uns sich morgens die Frage stellen: Wie konservativ muss und wie modisch darf mein Outfit sein?

Zwar ist diese Frage nicht universell zu beantworten, nicht desto trotz gilt im Bezug auf Corporate Fashion ein altbekannter Leitspruch: Weniger ist mehr. Übersetzt bedeutet das, dass Kleidung im Berufsumfeld immer auf das Wesentliche reduziert sein sollte.

Die Basis ist die Passform. Wenn Hosenzug, Bluse oder Rock gut sitzen, ist man bereits auf der sicheren Seite, was den ersten Eindruck betrifft. Denn egal in welchem Lebensbereich, die erste Kommunikation mit anderen Menschen findet immer nonverbal statt. Schon in dem Moment, in dem wir auf jemanden zugehen, senden wir optische Signale aus, die unserem Gegenüber etwas über uns verraten. Darum ist es wichtig, im Bezug auf den eigenen Kleidungsstil keine Unsicherheiten auszustrahlen.

Ausladender Schmuck kann beispielsweise den Eindruck erwecken, ein Defizit übertünchen zu wollen. Zueinander nicht passende Accessoires wirken schnell unentschlossen. Auch die Qualität von Taschen, Schuhen, Gürteln, etc. sind von großer Wichtigkeit. Wirken sie billig, ziehen sie das komplette Outfit mit herunter. Daher lieber auf wenige ausgewählte Stücke von guter Qualität setzen, anstatt sich modischen Versuchungen hinzugeben. Diese Regel gilt übrigens für sämtliche Trends – im Beruf haben sie weitestgehend nichts zu suchen. Zwar orientieren wir uns in Sachen Passform ohnehin schon am Zeitgeist. Doch die Tatsache, dass in der Mode gerade wieder die 70er, 80er oder 90er Jahre aufleben, sollte niemanden im Job zu modischen Experimenten verleiten.

Wer also auf hochwertige Materialien, dezente Farben und gut sitzende Schnitte achtet, der kann sich darauf verlassen, gut und angemessen gekleidet zu sein und kann seine Energie voll und ganz auf die fachliche Kompetenz legen.